

Nachdem der ORF am Montag fälschlicherweise berichtet hatte, dass der ehemalige Geschäftsführer, Martin Bösch, von einem Baggerfahrer im Zeugenstand belastet wurde, stellt der dafür verantwortliche Redakteur, Peter Metzler, vier Tage später die Sachverhalte richtig.
In seinem Bericht schrieb Metzler zunächst davon, dass Bösch von einem Mitarbeiter davon angesprochen worden sei, ob er denn kein schlechtes Gewissen habe, wenn er Müll im Gelände illegal vergrabe.
Dieses Vorkommnis stand jedoch in keinerlei Zusammenhang mit Martin Bösch. Es war der ehemalige Betriebsleiter (COO), der diesen Dialog mit einem Baggerfahrer geführt haben soll. Der COO habe beide Hände von sich gestreckt und gemeint: „Diese Hände haben nichts vergraben“.
Martin Bösch hingegen wurde von dem Baggerfahrer im Zeugenstand entlastet. Während er vor dreieinhalb Jahren noch geglaubt habe, Bösch könnte eine Anweisung zur Verfüllung von Abfällen gegeben haben, wollte er sich heute nicht mehr festlegen.