

🙁 Den ehemaligen Umweltdienstleister Häusle zu diskreditieren, scheint den Vorarlberger Nachrichten besondere Freude zu bereiten. So könnte doch mittlerweile der Eindruck entstehen, dass Häusle landauf, landab nichts anderes gemacht habe, als Giftmüll zu verscharren. Aktuell soll, sofern man den VN Glauben schenkt, Häusle auch im Schesatobel in Bürserberg größere Mengen zerhäckselten Sondermüll illegal vergraben haben. Völliger Blödsinn!
Diese üble Unterstellung sei, wie in der Vergangenheit auch schon, durch eine anonyme Anzeige eines bestens informierten Insiders bei der Polizei in Bludenz und gleichzeitig im VN Medienhaus eingegangen. Somit ist es natürlich vollkommen legitim, dass das heimische Boulevardblatt die Beschuldigungen, ohne angemessene Recherchen, auf seiner Titelseite veröffentlicht. Was für ein Zufall, dass das Ganze genau zu jenem Zeitpunkt passiert, als die Urteile zur Causa Häusle gefällt werden sollen.
Bemerkenswert ist, dass diese Verfüllung sich an einem Platz im Schesatobel befände, an dem eine Oberländer Firma in der Vergangenheit große Mengen an Kies abgebaut habe, so ein Kenner der örtlichen Gegebenheiten. Die betreffende Fläche sei angeblich von der Oberländer Kiesfirma rekultiviert worden. Weder habe Häusle diesen Rekultivierungsauftrag ausgeführt, noch sei seitens Häusle dafür Material zur Verfüllung geliefert worden. Für diese Rekultivierung, also für eine Verfüllung mit geeignetem Material sowie die Begrünung, im Bereich des ehemaligen Gesteinsabbaugebietes „Gaschiera“ soll eine behördliche Genehmigung vorgelegen sein.

Als ehemaliger Häusle Geschäftsführer kann ich definitiv ausschließen, dass Häusle jemals in Bürserberg eine Geländeverfüllung bewerkstelligt, noch irgendwelches Material dafür bereitgestellt hat. Unser unmittelbares Einzugsgebiet war das Rheintal bis Frastanz/Nenzing. Wir hatten im Walgau weder Fahrzeuge, Maschinen noch Personal im Einsatz.
Laut Auskunft des Amtes der Vorarlberger Landesregierung wird es morgen Mittwoch, den 27. November durch Sachverständige des Landes eine Beschau vor Ort im Schesatobel geben, um zu prüfen, ob es sich tatsächlich um eine konsenswidrige Verfüllung handle und wenn ja, wie die näheren Umstände dazu seien.
Es sieht ganz danach aus, als ob den Vorarlberger Nachrichten nicht daran gelegen ist, dass der von ihr hochstilisierte „Umweltskandal“ in Wirklichkeit keiner war und das frühere Management weder von Profitgier noch von krimineller Energie getrieben war.